geschlechtergerecht unterwegs

Das Frauenwerk der Nordkirche und die Beauftragte für Geschlechtergerechtigkeit haben sich der EKD-weiten Pilgerinitiative „Go for Gender Justice“ anlässlich der Vollversammlung des Ökumenischen Rates 2022 angeschlossen.

Themen der Geschlechtergerechtigkeit werden unter die Füße genommen und in den Focus gerückt, denn „Geschlechtergerechtigkeit? Geht!“ Dazu sollen möglichst viele und vielfältige Pilgerwege in der Nordkirche gegangen werden.

Dabei pilgern wir in den Weiten der Nordkirche zu Schmerz- und Hoffnungspunkten auf dem Weg zur Geschlechtergerechtigkeit, organisieren dazu Veranstaltungen, Gottesdienste und Gespräche am gedeckten Tisch und verbinden sie schließlich zu Botschaften. Wo diese entstehen, werden sie mitgenommen, weitergeben und bei der Vorversammlung des Ökumenischen Kirchenrates in Hamburg an Delegierte übergeben.

Wir laden Interessierte ein, einen Teil dieser Wege zu begleiten oder anzuleiten. Ziel ist es sich mit anderen  frei zu laufen und gemeinsam Kraft zu schöpfen für einen Weg hin zu einer geschlechtergerechten Kirche und Gesellschaft:

Ab Frühjahr 2022 Pilgerprojekte in den Kirchenkreisen der Nordkirche

August 2022 Pilgerweg von Mecklenburg-Vorpommern über Schleswig-Holstein nach Hamburg

26.08.2022 Übergabe unserer Botschaft zu Geschlechtergerechtigkeit auf der Vorversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Hamburg

Wann: Frühjahr / Sommer 2022

Wo: Pilgerprojekte in den Kirchenkreisen der Nordkirche

Weitere Informationen: Ein Pilgerprojekt zum Mitmachen. Sei dabei!

Digitale Informationsveranstaltung ab Januar 2022

Weitere Informationen finden Sie hier...

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Es gibt Menschen, die sich mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde, nicht identifizieren. Auch die Liebe kennt viele Facetten. Pilgernd wollen wir die Vielfalt der göttlichen Schöpfung wahrnehmen und miteinander ins Gespräch kommen.

 
Ratsvorsitzende Anette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen

Frauenfeindlichkeit ist kein individuelles Problem oder eine individuelle Meinung, sondern ein strukturelles Problem und Sünde.

 
Landesbischof Friedrich Kramer, Evangelische Kirche in Mitteldeutschland

Wir sind durch Gott zur Umkehr aus einer unheilvollen Geschichte von Vorverurteilungen und  Verletzungen an queeren Menschen gerufen.

Bischof Christian Stäblein, Evangelische Kirche Berlin – Brandenburg – schlesische Oberlausitz

Es ist weitverbreitet, Frauen als Menschen mit Geschlecht zu betrachten und Männer als Menschen: Chefinnen haben einen ‚weiblichen Führungsstil‘, Männer einen eigenen

 Margarete Stokowski, Autorin und Kolumnistin

Geschlechtergerechte Gesellschaften sind nicht nur fairer, sie sind auch stärker - in Deutschland und weltweit.

 Franz Müntefering, Ehemaliger Vizekanzler

Geschlechtergerechtigkeit muss zu einem durchgängigen Leitprinzip in Veränderungsprozessen werden.

Dorothee Land, Gleichstellungsbeauftragte der EKM